Kopfschmerzen loswerden

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Gehören Sie zu den Menschen, die oft unter Kopfschmerzen leiden und schnell zur Schmerztablette greifen?

Wussten Sie, dass ausgerechnet Kopfschmerztabletten bei übermäßigem Gebrauch erneute Kopfschmerzen verursachen können?

Kopfschmerzen kennt fast jeder. Sie können durch Stress oder Verspannungen verursacht sein. Wenn wir zu wenig Wasser trinken oder zu wenig schlafen, können wir Kopfschmerzen bekommen. Alkohol kann dahinter stecken oder der Wetterwechsel. Wenn sich eine Migräne mit Aura entwickelt oder Kopfschmerzen bei Ihnen sehr häufig sind oder sehr lange anhalten, ist der Gang zum Arzt unerlässlich!

Folgende Übung ist dazu gedacht, sich anbahnende Kopfschmerzen schnell in den Griff zu bekommen und die Tabletten dafür im Schrank zu lassen.

Es ist eine einfache Visualisierungsübung, die ich Ihnen ans Herz legen möchte.

Bitte stellen Sie sich einmal eine Skala von null bis zehn vor. Die Null steht dabei für „Keine Schmerzen“, die Zehn für unerträgliche Schmerzen (spätestens dann sollten Sie bereits einen Arzttermin vereinbart haben!). Skalieren Sie den Schmerz, den Sie gerade fühlen, indem Sie ihm eine Zahl auf der Skala geben.

Jetzt machen Sie es sich bequem und achten Sie einmal auf Ihre Atmung. Atmen Sie auf 3 ein und auf 4 aus. Machen Sie das mindestens 10 Atemzüge lang. Kommen Sie zur Ruhe. Gehen Sie dann in Gedanken durch Ihren Körper von Kopf bis Fuß. Beim Einatmen denken Sie „Lass…“, beim Ausatmen denken Sie „…los“ und versuchen Sie, die Muskeln gleichzeitig locker zu lassen. Entspannen Sie so Ihre Körperpartien immer weiter. Lassen Sie auch die Augenpartie, Kinn und Zunge nicht aus beim Entspannen. Wenn Sie bei den Zehenspitzen angekommen sind, beginnt die eigentliche Visualisierungsübung.

Lassen Sie vor Ihrem inneren Auge ein Bild Ihres Kopfschmerzes entstehen.

Das ist einfacher, als Sie denken: nehmen Sie einfach die 5 Sinne zu Hilfe!

Wenn Sie Ihren Kopfschmerz beschreiben würden, was sehen Sie: welche Farbe hat der Kopfschmerz? Ist er eher schwarz-grau oder hellblau? Wie ist er geformt? Ist es eher eine runde weiche Masse oder ein harter Klotz mit Zacken? Wie fühlt sich der Schmerz an: pulsiert ihr Kopfschmerz oder sticht er? Ist er warm oder kalt? Können Sie den Schmerz hören? Ist er laut oder leise? Schmeckt er süß, salzig oder bitter? Sie verstehen, was ich meine: machen Sie sich ein Bild mit vielen Details!

Jetzt haben Sie Ihren Kopfschmerz visualisiert.

Als nächstes lassen Sie ein Bild entstehen, das für „Freiheit von Kopfschmerz“ steht. Bemühen Sie wieder die 5 Sinne! Welche Farbe steht für „Freiheit von Schmerz“? Ist das eher durchsichtig, weiß oder leicht gelb? Welche Form gehört dazu? Ein Tuch, das im Wind flattert? Ist das wie ein leichter Sommerwind oder das schwere gemütliche Sofakissen? Schmeckt das süß oder sauer, wenn Sie frei von Schmerzen sind? Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf – es kommt Ihnen zugute!

Sobald Sie auch hier ein klares Bild haben, haben Sie es schon fast geschafft!

Jetzt verändern Sie das Bild Ihres Kopfschmerzes hin zu dem Bild, das für „Freiheit von Schmerz“ steht!

Nehmen wir einfach einmal an, Ihr Kopfschmerz ist schwarz, zackig und schwer und die „Freiheit von Schmerz“ ist weiß, rund und leicht. Beginnen Sie einfach mit der Farbe. Lassen Sie das Schwarz verblassen bis es grau wird und sich dann dem Weiß annähert – vielleicht fließt die schwarze Farbe auch einfach ab und hinterlässt einen weißen Untergrund. Dann wenden Sie sich der Form zu. Beobachten Sie, wie die Zacken beginnen, sich abzurunden, dahinzuschmelzen und wie eine rundliche Form daraus wird. Dann lassen Sie die Schwere los – vielleicht regnet die Schwere einfach heraus, finden Sie ein Bild, das für Sie passt. Machen Sie das so lange bis sich das Bild des Kopfschmerz so weit wie möglich an das Bild „Freiheit von Schmerz“ hin entwickelt hat. Fühlen Sie nach. Wenn es sich gut anfühlt, genießen Sie das gute Gefühl eine Weile. Wenn Sie soweit sind, öffnen Sie die Augen, recken und strecken sich wie nach einem Mittagsschläfchen und abschließend skalieren Sie bitte nochmal: welche Zahl haben Sie jetzt zu vergeben? In aller Regel ist sie niedriger als vorher!

 

 

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