ABC der Hypnose – „Induktion“

Posted on

In der Hypnose gibt es zahlreiche Begriffe, die viele Menschen gar nicht verstehen, weil sie nicht professionell mit der Hypnose arbeiten oder anderweitig damit zu tun haben.Wikipedia ist natürlich eine Möglichkeit, sich zu informieren oder jedes andere Lexikon. Überhaupt bietet das Internet ja zahlreiche Möglichkeiten, sich zu informieren.

Ich habe Lust, für die Menschen, die zu mir kommen, die Begriffe auf meine Art und Weise zu erklären.

Dabei erhebe ich nicht den Anspruch auf Wissenschaftlichkeit oder gar Vollständigkeit. Von Zeit zu Zeit erweitere ich die Liste von Begriffen und beschreibe, wie sie mir in meinem Arbeitsalltag begegnen. Ich hoffe, damit Neugierige abzuholen und Wissbegierigen einen Startpunkt für die Auseinandersetzung mit der Hypnose zu bieten.

 

Auf geht’s also in das ABC der Hypnose – mein persönliches Lexikon für Sie!

Beginnen wir mit dem „Tüpfelchen auf dem i“!

I wie Induktion….

20160908_131713_resized1
Pendel zur Induktion einer Trance

Mit der Induktion fängt alles an. Nicht nur dieses ABC. Induktion, das kommt vom lateinischen Wort „inducere“ und bedeutet „einführen“. Und so beginnt die Hypnose genau damit: mit dem Einführen in die Trance.

Blitzinduktion oder Entspannungsinduktion – beide haben ihre Vorteile!

In der Hypnose kann man eine Trance ganz unterschiedlich induzieren. Es gibt sogenannte Blitzinduktionen – dabei wird das Reiz-Reaktions-Muster unterbrochen. Es handelt sich also um eine Art Überraschungseffekt. Das fühlt sich ein bisschen so an, wie wenn man „überrumpelt“ wird. Manche Blitzinduktionen sehen sehr dramatisch aus – so kann man zum Beispiel einen Menschen rückwärts auf eine bequeme Matratze fallen lassen…aber es kann genauso gut ganz unspektakulär zugehen indem man den Klienten zum Beispiel mit einem Handgriff überrascht, mit dem er nicht rechnet. Gerne werden Blickfixationen eingesetzt, auf die ich demnächst noch in einem eigenen Abschnitt des ABC zu sprechen komme.

Auf eine langsame Art und Weise wird eine Trance induziert, wenn man zum Beispiel im Liegen in Gedanken durch den Körper geht und Körperteile anspannt und wieder entspannt, die Atmung reguliert und die Gedanken „beschäftigt“ oder Ruhe suggeriert. Das kennt man vor allem aus der Meditation.

Je nach Kontext macht es Sinn, eine Schnellinduktion zu nutzen oder auch nicht. Bei einer reinen Entspannungshypnose trägt die langsame Induktion bereits zur Entspannung bei. Wenn dagegen therapeutisch gearbeitet wird, kann man viel Zeit für den Klienten gewinnen indem man eine schnelle Induktion wählt!Qualitativ unterscheidet sich die Trance im Anschluss nicht.

Ach ja – und man braucht auch kein Pendel! Wer aber gerne eines nutzen möchte, kann das zur Induktion auf jeden Fall tun!

Hier geht’s weiter zu den Begriffen Fraktionierung und Blickfixation.

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.