ABC der Hypnose – „Fraktionierung“

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In der Hypnose gibt es zahlreiche Begriffe, die viele Menschen gar nicht verstehen, weil sie nicht professionell mit der Hypnose arbeiten oder anderweitig damit zu tun haben – wie zum Beispiel die „Fraktionierung“. Wikipedia ist natürlich eine Möglichkeit, sich zu informieren oder jedes andere Lexikon. Überhaupt bietet das Internet ja zahlreiche Möglichkeiten, sich zu informieren.

Ich habe Lust, für die Menschen, die zu mir kommen, die Begriffe auf meine Art und Weise zu erklären.

Dabei erhebe ich nicht den Anspruch auf Wissenschaftlichkeit oder gar Vollständigkeit. Von Zeit zu Zeit erweitere ich die Liste von Begriffen und beschreibe, wie sie mir in meinem Arbeitsalltag begegnen. Ich hoffe, damit Neugierige abzuholen und Wissbegierigen einen Startpunkt für die Auseinandersetzung mit der Hypnose zu bieten.

Auf geht’s also in  die dritte Runde des ABC der Hypnose – meinem persönlichen Lexikon für Sie!

Heute  mit dem Begriff „Fraktionierung

Fraktionierung bezeichnet im Kontext der Hypnose die kurze Unterbrechung der Trance.

Die Unterbrechung kann als Pause genutzt werden, um zum Beispiel während einer Hypnosesitzung dem Klienten zu ermöglichen den Platz zu wechseln oder auch die Toilette aufzusuchen.

Die Fraktionierung dient in der Hypnose aber vor allem der Vertiefung der Trance.

Durch das Fraktionieren wird der Hypnotisand kurz aus der Trance geholt und dann direkt wieder in die Hypnose geleitet. Dazu wird der Hypnotisand während der Einführung in die Trance aufgefordert, die Augen kurz zu öffnen, um anschließend, wenn er die Augen wieder schließt, noch viel tiefer in Trance zu gehen. Die Trance ist im Anschluss tiefer als zuvor. Das kann mehrmals wiederholt werden, bis der Klient die gewünschte Trancetiefe erreicht hat.

Meist fällt es den Hypnotisanden schwer, die Augen zu öffnen oder es bedeutet zumindest eine kleine Anstrengung, denn eigentlich wäre es grade viel angenehmer, einfach immer weiter in die Entspannung zu gleiten.

Der Augenschluss nach der Fraktionierung bedeutet somit auch loslassen zu dürfen und ist für den in Trance Befindlichen angenehm.

Hier geht’s zu den Begriffen Induktion und Blickfixation.

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